Dokumentarfilm: Road to Lockdown - Demnächst auf Amazon Prime Video (108 min, 2020)

Drei Jungs nach dem Abitur. Drei Monate ans andere Ende der Welt. Ein guter Plan, normalerweise. Dass im Frühjahr 2020 alles anders ist, realisieren Paul, Fynn und Niels nur zögerlich. Ihr Strandurlaub verwandelt sich in einen Alptraum-Trip an dessen Ende die Quarantäne steht. Statt dem Wandern in wunderschönen Landschaften sitzen sie plötzlich ohne Perspektive im neuseeländischen Christchurch fest. Wo endet sie: diese 'Road to Lockdown'? Demnächst gibt es den Film auf Amazon Prime Video.

Reisetagebuch: Von Norden nach Süden - In Vietnam unterwegs (2)

von 'Jay' Steinert

Wir sind mit einem Liegebus in den Norden Vietnams weiter gereist. Wir wollen in den Bergen von Sa Pa wandern. Die Reisezeit von Hanoi beträgt ca. sechs Std. Ein Taxi bringt uns dann für drei Euro (oder 20 Min laufen) von der Bushaltestelle Sa Pa ins gewünschte Hotel. Schönes Doppelzimmer mit Bergblick, gutes Frühstück, für 30 EUR. Leider gibt es keine Wanderwege mit entsprechenden Markierungen, hier läuft alles über einen Wanderführer, den man kostenpflichtig buchen muss. So einen Quatsch machen wir nicht mit.
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Wir wandern in ein nahe gelegenes Cat Cat - Dorf. Der übliche Rummel, Souvenirstände allerorten, historische Tanzdarbietungen von vermeintlichen„Eingeborenen“ die höchstwahrscheinlich pünktlich 18:00 Uhr Feierabend haben und dann nach Hause fahren um PlayStation 4 zu spielen. Wir entdecken einen tollen Wanderweg auf dem man schnurstracks in eine herrliche Wildnis gelangt. Schon dafür hat es sich gelohnt. Bei Sonnenuntergang sollte man allerdings schon auf dem Rückweg sein.

Die Zubringerstraße nach Sa Pa ist eng, der Verkehr gnadenlos, die Fahrer allesamt verrückt, mit oder ohne Beleuchtung, alle total verrückt. Es gibt auch eine Seilbahn, diese fährt von Sa Pa aus auf den höchsten Berg Vietnams (3000 m). Allerdings gibt es das Wetter nicht her, die Sicht ist sehr bescheiden, wir bleiben unten und besuchen die Altstadt mit einem eigentümlichen Wanderpark (Eintritt 1 Euro) der aber auch ins Gebirge führt. Es ist dorten ganz nett, ein bisschen durchgeknallt, aber gut zu laufen.

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Danach Rückfahrt nach Hanoi. 22.30 Uhr, die Reisebüros Hanois haben noch geöffnet, wir gleich für den nächsten Morgen eine 1-Tagestour in die berühmt-berüchtigte Ha Long Bay.

Um 07:30 Uhr gehts los. Ein luxery-Bus (alles andere war ausverkauft) mit Einzel-Ledersitzen schafft uns an die Küste. Es ist relativ wenig Betrieb, auch der Hafen stinkt nicht - wie befürchtet - nach Schiffsdieselabgasen. Es ist bedeckt und mäßig windig (blauen Himmel hat man nur zwischen Mai und September). Täglich dürfen nur 11.000 Besucher mit den Schiffen aufs Wasser. Die Beschränkung ergab sich wohl aus dem übermäßigen Ansturm der letzten Jahre.

vietnam2 halongbay2Viele Chinesen reisen hierher um ein paar Tage Urlaub zu machen. Unser Schiff (Platz für ca. 24 Personen) legt ab und sofort füllen sich die Tische mit Geschirr, Essstäbchen, Seafood, Huhn, Gemüse, Reis und Getränken. Der Smutje versteht sein Handwerk, es schmeckt und es ist reichlich.

Nach dem Essen rammeln alle sofort aufs Oberdeck. Der Blick auf die im Meer stehenden Felsen, Inseln und kleinen Berge ist sehr schön und lädt zum fotografieren ein. Unsere Tour ist auf vier Stunden in der Bay angelegt und beinhaltet einen Stop mit einem Paddelboot und die Besichtigung einer riesigen Tropfsteinhöhle auf eine der Inseln. Mit Hin- und Rückfahrt im Nobelbus, Mittagessen, Eintrittsgelder inklusive dauert die Tour ca. 11 Std, für 50 Euro, das ist mehr als fair. Fazit: ein Besuch in der Ha Long Bay lohnt sich auf jeden Fall.

vietnam2 halongbay1Alle Fotos 'Jay' Steinert - All Rights Reserved

Tags: Tagebuch, Hanoi, Sa Pa, Seilbahn, Liegebus, Reisetagebuch, Bergblick, Wanderführer, Tagestour, Reisebüro, Halongbay, Luxery-Bus, Tropfsteinhöhle, Ha Long Bay

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