Loveparade: Keine Anklage in Sicht
Die Spätfolgen der Love-Parade Tragödie - wie sich ein grosser internationaler Versicherer mit den Überlebenden umgeht.
VIDEO: Trauer am Tunnel
Dokumente zur Loveparade am 24.07.2010:
AKTUELL: Offenbar schwere Polizeifehler bei der Duisburger Loveparade
Ein Ausgang, der durch Dixi-Klos blockiert war, Hunderte Ordner, die an diesem Tag nicht - wie geplant - im Einsatz waren und ein Innenministerium, dass bei der Aufklärung der größten Katastrophe in den deutschen Veranstaltungsgeschichte mauert. Eine Tagung in Duisburg, an der Opfer, Hinterbliebene und Experten teilnahmen, brachte erschreckende Einblicke. Am Rande der Veranstaltung haben wir mit einem Parlamentarierer Horst Engel gesprochen, der sich für die Aufklärung der Vorgänge am 24. Juli 2010 in Duisburg einsetzt.
Frage:
Sie haben versucht einen
parlamentarischen Untersuchungsausschuss ins Leben zu rufen. Woran ist er gescheitert?
Antwort:
Wir sind leider daran
gescheitert, dass wir von den anderen Fraktionen – mit Ausnahme der
Linken – keine Unterstützung gefunden haben. Wir brauchen 20
Prozent, das sind 36 Stimmen. Die haben wir zusammen nicht auf die
Waage gebracht. Aus mir nicht bekannten Gründen. SPD, Grüne
und CDU haben sich verweigert. Deshalb gibt es den U-Ausschuss
bislang nicht.