Im Kino: Magnus (Dokumentarfilm)

Momentan läuft in New York um 19 Uhr die Schach-WM. Der amtierende Titelträger Magnus Carlsen spielt dabei gegen seinen Herausforderer Sergej Karjarkin. Angesetzt sind zwölf Partien. Wer als erster 6,5 Punkte hat, ist der neue Schach-Weltmeister. interpool.tv wird über dieses Duell LIVE berichten. Wer in diesen Tagen nicht genug vom Schach bekommen kann, dem sei die folgende Dokumentation empfohlen, die gerade auch in deutschen Kinos läuft.

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Im Kino: Snowden (Spielfilm)

Kurzkritik: 'Snowden' ist ein spannender Film. Mehr als zwei Stunden Nachhilfeunterricht. Warum man seine Mails verschlüsseln, die Notebookcamera abkleben, soziale Medien nicht (oder nur ausgewählt) benutzen soll. Möglicherweise ist das 139-Minuten-Werk manchmal etwas zu gefühlsduselig geraten. Was solls: kommt ja auch aus Hoolywood. Dass von dort auch (wieder) brisante Stoffe kommen können, zeigt dieser reale Spielfilm von Oliver Stone. Eine Verbeugung vor einem 29jähren Programmierer, der seine Angst überwunden, etwas Mutiges vollbracht hat. Und der längst noch nicht in Sicherheit ist. Anschauen und Handeln! Unbedingt!!

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Im Kino: Lotte (Spielfilm)

Schöne, eigensinnige Lady hopst von Bett zu Bett. Von Mann zu Mann. Von Wohnung zu Wohnung. Bis sich ein junges Mädchen an ihre Fersen heftet, ihr nicht mehr von der Seite weicht. Es entwickelt sich eine spannende Beziehung. On the Road durch die Berliner Nacht. Sehr sehenswerter Spielfilm, der durch seine glänzend spielenden Haupdarstellerinnen (Karin Hanczewski, Zita Aretz) besticht. Mit 75 Minuten nur leider etwas zu kurz geraten ist.

Hier mal kein Trailer (weil der zu viel verrät), sondern ein klassischer Filmausschnitt ....

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Kino-Tipp: Spotlight (Oscar als Bester Film)

Grosser Film, Grosses Kino. Obwohl 'Spotlight' eher unspektakulär inszeniert ist. Eine ruhig erzählte, wahre Geschichte. Von fünf besessenen Journalisten des 'Boston Globe'. Die wühlen, graben, niemals aufgeben. Immer unterstützt von einem Herausgeber, der sich unerschrocken mit dem katholischen Klerus der Stadt anlegt. Und den es für solch eine Wahrheitsfindung braucht.

Der Film ist grandios umgesetzt. Hier stimmt jede Einstellung, jeder Schnitt! Nach gut zwei Stunden ist dieses Kino-Meisterwerk zu Ende. LEIDER! Doch irgendwie bringt einem dieser Spielfilm den Glauben an die verändernde Kraft von Journalismus wieder zurück.

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