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Bundesliga - 2. Spieltag


Freitag
, 10.09.2010

Hoffenheim - Schalke 

 

Samstag, 11.09.2010

Dortmund - Wolfsburg

HSV - Nürnberg

M'Gladbach - Frankfurt

Freiburg - Stuttgart

Hannover - Leverkusen

Bayern - Bremen
 

Sonntag, 12.09.2010

Mainz - Kaiserslautern

Köln - St. Pauli


 

Bundesliga - Tabelle

Pl. Verein Sp. Tore Pkte.
1. 1899 Hoffenheim 2 5:1 6
1. FC Kaiserslautern 2 5:1 6
3. 1. FSV Mainz 05 2 6:3 6
4. Hamburger SV 2 5:2 6
5. Hannover 96 2 4:2 6
6. Borussia Mönchengladbach 2 7:4 4
7. FC St. Pauli 2 3:2 3
8. Borussia Dortmund 2 3:3 3
9. Bayer Leverkusen 2 5:6 3
10. SV Werder Bremen 2 5:6 3
11. SC Freiburg 2 3:4 3
12. FC Bayern München 2 2:3 3
13. 1. FC Nürnberg 2 2:3 1
14. VfL Wolfsburg 2 4:6 0
15. FC Schalke 04 2 2:4 0
16. Eintracht Frankfurt 2 2:5 0
17. 1. FC Köln 2 3:7 0
18. VfB Stuttgart 2 1:5 0

Dokumente

Operacion Puerto

Der Doping-Bericht der Guardia Civil zum DOWNLOAD - Teil 1 + 2 / 'Fuentes'-Dokumente

interpool.tv hat eine deutsche Übersetzung des Berichtes der Guardia Civil zum 'Dopingfall Fuentes' veröffentlicht. guardia civil_kleinDarin kann man Interessantes zu einem gewissen JAN, zu einem Herrn Namens Rudicio und zu einer Person Jörg Jaksche lesen.

Außerdem veröffentlicht interpool.tv Unterlagen, die die spanischen Behörden während der 'Operacion puerto' gefunden haben. Darunter Dokumente, die Ermittler als Doping- und Medikationspläne von Berufsradfahrern (u.a. Tyler Hamilton) betrachten.

pdf Der Doping-Bericht der Guardia Civil - Teil 1 3.36 Mb
pdf Der Doping-Bericht der Guardia Civil - Teil 2 5.03 Mb

pdf Der Doping-Bericht der Guardia Civil - AKTEN 5.40 Mb

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Weblog

Eine Schublade für jeden von uns

Ein Gastbeitrag von Udo Vetter


Das Bundeskanzleramt machte die Sache eilig. Ohne Diskussion im Bundestag sollte der Bundesrat noch schnell vor der Fußballweltmeisterschaft eine Rechtsverordnung abnicken, welche die heute schon umfangreichen Karteien des Bundeskriminalamtes auf ein rechtliches Fundament stellt.

   

Dabei weiß die Regierung schon seit anderthalb Jahren, dass etwa die polizeiliche Datei "Gewalttäter Sport" rechtswidrig ist. Verwaltungsgerichte hatten klargemacht, dass die Datensammlung ohne entsprechendes Gesetz oder Verordnung keine wirksame Rechtsgrundlage hat.
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Der 'Hoyzer-Skandal' Drucken E-Mail

17.11.2005 - 13:15 Uhr - Das Berliner Landgericht hat den ehemaligen Schiedsrichter Robert hoyzer zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 26jährige muß 2 Jahre und fünf Monate in den Knast. hoyzer ist des banden- und gewerbsmäßigen Betruges für schuldig befunden worden. Das Gericht ging mit seiner Entscheidung über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Bewährungsstrafe von 24 Monaten hinaus.

 

18.10.2005 - Vor der 12. Strafkammer des Berliner Landgerichtes hat heute der Prozess im "Fall Hoyzer" begonnen. Angeklagt sind neben dem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter Robert Hoyzer die drei kroatischen Brüder Ante, Filip und Milan Sapina, die das Cafe King betreiben, auch der Referee Dominik Marks und der Spieler Steffen Karl. Allen Angeklagten wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.

Die Anklageschrift umfasst 289 Seiten, 170 Zeugen sollen in dem auf mehrere Monate terminierten Prozeß befragt werden. Robert Hoyzer hatte gestanden, elf Partien manipuliert zu haben. Im Gegenzug soll er Bargeld und Sachleistungen bekommen haben. Hoyzers Anwalt kündigte ein umfassendes Geständnis an.

 

13.09.2005 - Das Hauptverfahren im Wett- und Manipulationsskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer wird laut der 12.Strafkammer des Landgerichts Berlin am Dienstag, 18. Oktober, um 10 Uhr eröffnet. Die weiteren Termine im Saal 500 des Kriminalgerichts Moabit sind bis zum Jahresende jeweils für dienstags und donnerstags vorgesehen.

Der Prozess gegen die ehemaligen Referees Hoyzer und Dominik Marks sowie gegen Spieler Steffen Karl und die Brüder Ante, Milan und Filip S. wird wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angestrengt. Den angeklagten Ex-Schiedsrichtern und dem Fußballer wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, "Fußballspiele beeinflusst, dies versucht oder solche Manipulationen mit den angeklagten Brüdern S. verabredet zu haben."

07.07.2005 - Der DFB-Kontrollausschuß hat im Wettbetrugsskandal gegen folgende Spieler eine Vorsperre beantragt: Torsten Bittermann (Dynamo Dresden), Seffen Karl, Markus Ahlf (Ex-Chemnitzer FC), Marco Eckstein, Ronny Thielemann (Ex-Sachsen Leipzig) und Ronny Kujat (Sachsen Leipzig) - Ronny Kimble - auf der Flucht vor seinen Häschern .

19.06.2005 - Mitten in den Confed-Cup platzt die Meldung: die Anklageschrift gegen Robert Hoyzer ist fertig gestellt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll sie am Montag beim Berliner Landgericht eintreffen. Neben Hoyzer sollen auch die drei kroatischen Brüder Ante, Filip und Milan S. angeklagt werden. Ihnen wird banden- und erwerbsmäßigen Betrug vorgeworfen. Hoyzer, sein Schiedsrichter- Kollege Dominik Marks und der Spieler Steffen Karl stehen im Verdacht, Fußballspiele verschoben zu haben.

Wie das Nachrichtenmagazins 'Focus' am Wochenende berichtet, soll sich der Verdacht gegen Schiedsrichter Marks verstärkt haben. So ließen, dem Magazin zu Folge, Kontoauszüge, Telefonrechnungen und der Kaufbeleg für ein Auto den Schluß zu, daß Marks in die Wettbetrugsaffaire verwickelt sei. Dominik Marks verweigerte bisher gegenüber Ermittlern jede Aussage.

08.06.2005 - Nun hat auch der Kroate Milan S. sein Schweigen gebrochen und der deutsche Wettbetrugsskandal bekommt endgültig eine internationale Dimension. Gegenüber den Berliner Ermittlern soll Milan S. gestanden haben, den Verlauf der Partie zwischen MKE Ankaragücü und Galatasaray Istanbul (10. April 2004) in der türkischen Spitzenliga beeinflußt haben zu wollen. So sei er eigens in die Türkei gereist, um zwei Spieler von MKE Ankaragücü mit 15.000 Euro zu bestechen.

24.05.2005 - Erstmals hat der DFB eingeräumt, daß auch in der 1. Bundesliga "geschoben" wurde. Darum will der grösste Fussballverband der Welt nun gegen zwei hochrangige Mitarbeiter vorgehen. So sei gegen den Bundesliga-Schiedsrichter Jürgen Jansen und den Ex-Fifa-Referee Wieland Ziller beim DFB-Sportgericht Klage beim DFB-Sportgericht eingereicht und ein Verbandsausschluss auf Lebenszeit beantragt worden.

"Beide seien an Wettabsprachen bezüglich des Bundesliga-Spiels 1. FC Kaiserslautern gegen SC Freiburg am 27. November 2004 und des Zweitbundesliga-Spiels Dynamo Dresden gegen SpVgg. Unterhaching am 21. November 2004 beteiligt gewesen und hätten dafür Geld kassiert", heißt es in einer DFB-Presseerklärung.

Auch "Chemie" Leipzigs Fussballgott Ronny Kujat steht im Verdacht von Spielmanipulationen gewußt zu haben. Kujat bestätigte gegenüber der 'Leipziger Volkszeitung' ein Gespräch über eine Spielmanipulation. Er ist neben den Leipzigern Marco Eckstein, Ronny Thielemann einer von zehn Spielern, die von Ante S. bei seiner Aussage vor der Berliner Staatsanwaltschaft belastet worden sein sollen.

Nach seinen Angabensei das Spiel von Sachsen Leipzig gegen Dynamo Dresden (9. Mai 2004) manipuliert gewesen. Vier Spieltage vor Saisonschluss brauchte Dresden gegen die schon fast abgestiegenen Leipziger einen Sieg, um im Kampf um den Aufstieg in die 2.Bundesliga mit Paderborn und Wuppertal mitzuhalten.

20.05.2005 - Nach dem Geständnis von Ante S. will der DFB nun gegen den Schiedsrichter Dominik Marks vorgehen. Er soll versucht haben zwei Spiele zu manipulieren. Ihm droht Verbandsausschluß auf Lebenszeit, auch soll er kein Spiel mehr pfeifen dürfen. Rollentausch im Wettskandal - ein sehr lesenswerter Hintergrundartikel aus dem TAGESSPIEGEL.

19.05.2005 - Na, wer sagt es denn! Die Berliner Justiz ist eine Quasselbude!! Nur weniger Stunden nach der Meldung: 'Ante S. packt aus!' sind erste Details an der Öffentlichkeit gelangt. Sollten die Informationen stimmen, dann wir es lustig für den DFB! Und das gut ein Jahr vor der WM im eigenen Land!


Nach Informationen der Süddetschen Zeitung soll Ante S. auch Aussagen über eine mögliche Manipulation in der 1. Bundesliga gemacht haben. So seien anläßlich des Bundesliga-Spiels 1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg (3:0) am 27. November 2004 rund 25 000 Euro an den Dresdener Schiedsrichter-Funktionär und ehemalige FIFA-Referee Wieland Ziller gezahlt worden. Darüber hinaus hat der Kroate Ante S. - nach Angaben des Berliner "Tagesspiegels" - die Schiedsrichter Dominik Marks, Felix Zwayer, Jürgen Jansen und Torsten Koop belastet. Mit ihnen seien "bestimmte Absprachen" getroffen worden.

Nach knapp vier Monaten in der Berliner Untersuchungshaft hat Ante S. nun umfassend ausgesagt. Nach den ersten Erkenntnissen bestätigt er die Kernaussagen von Robert Hoyzer, dessen Geständnis den Wettbetrugsskandal losgetreten hat. Das Geständnis von Ante S. umfasst 40 Seiten. Die Staatsanwaltschaft will seine Angaben nun in den nächsten Tagen prüfen.

Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, daß die Berliner Justiz am 02.02.2005 fünf Hausdurchsuchungen bei Beschuldigten im Wettbetrugsskandal zu Unrecht vornehmen ließ. Nach einem Urteilsspruch des Berliner Landgericht, hätte gegen die Fussballprofis Volker Oppitz, Torsten Bittermann, Thomas Neubert und Ignjac Kresic (Dynamo Dresden) sowie Laurentiu Reghecampf (Alemannia Aachen, früher Energie Cottbus) keinerlei Tatverdacht vorgelegen. Die Durchsuchungen seien lediglich aufgrund von vagen Hinweisen des ehemaligen Schiedsrichters Robert Hoyzer vorgenommen worden und damit rechtswidrig.

24.04.2005 - "Wenn man aber die Augen verschließt und in dem treuen Glauben, bei uns könne so etwas nicht vorkommen, diese Hinweise zurückweist, muß man sich nunmehr auch Versäumnisse vorwerfen lassen." Auszüge aus dem Antrag von Rolf Rombach, Aufsichtsratschef von Rot-Weiß Erfurt, für den DFB-Bundestag am kommenden Donnerstag aus dem die "Welt am Sonntag" zitiert. Unterstützt von den Vereinen Essen, Ahlen und Karlsruhe will Rombach erreichen, daß der Abstieg in dieser Saison ausgesetzt wird - 2005/2006 würden dann insgesamt 22 Vereine in der Zweiten Liga spielen.

Der Antrag kommt nicht von ungefähr. So hat das DFB-Sportgericht bisher zwar festgestellt, daß
drei Spiele manipuliert worden wären, aber nur die Partie LR Ahlen – Wacker Burghausen wird wiederholt. Um weitere Spiele gibt es begründete Verdachtsmomente. Jetzt will der DFB gar beschliessen, daß ab einen bestimmten Termin an keine Einsprüche mehr zulässig seien. Was aber passiert, wenn im Zuge der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen neue Hinweise zu manipulierten Spielen auftauchen? Eine klare Benachteiligung für die betroffenen Vereine.

Die "Ruhe im Karton"-Taktik des DFB wird nicht aufgehen. Schon drohen dem Deutschen Fussball Bund Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Die Spielvereinigung Greuther Fürth spricht gar vom Ausfall einer zweistelligen Millionensumme, sollten ein Aufstieg an den verlorenen Punkten der Partie gegen den MSV Duisburg scheitern. Das wird eine spannende Woche für den DFB.



 
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