Der Doping-Bericht der Guardia Civil zum DOWNLOAD - Teil 1 + 2 / 'Fuentes'-Dokumente
interpool.tv hat eine deutsche Übersetzung des Berichtes der
Guardia Civil zum 'Dopingfall Fuentes' veröffentlicht. Darin kann man
Interessantes zu einem gewissen JAN, zu einem Herrn Namens Rudicio und
zu einer Person Jörg Jaksche lesen.
Außerdem veröffentlicht interpool.tv Unterlagen, die die
spanischen Behörden während der 'Operacion puerto' gefunden haben.
Darunter Dokumente, die Ermittler als Doping- und Medikationspläne von
Berufsradfahrern (u.a. Tyler Hamilton) betrachten.
Das Bundeskanzleramt machte die Sache eilig. Ohne
Diskussion im Bundestag sollte der Bundesrat noch schnell vor der
Fußballweltmeisterschaft eine Rechtsverordnung abnicken, welche die
heute schon umfangreichen Karteien des Bundeskriminalamtes auf ein
rechtliches Fundament stellt.
Dabei weiß die Regierung schon seit anderthalb Jahren,
dass etwa die polizeiliche Datei "Gewalttäter Sport" rechtswidrig ist.
Verwaltungsgerichte hatten klargemacht, dass die Datensammlung ohne
entsprechendes Gesetz oder Verordnung keine wirksame Rechtsgrundlage
hat.
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Das Bundeskanzleramt machte die Sache eilig. Ohne
Diskussion im Bundestag sollte der Bundesrat noch schnell vor der
Fußballweltmeisterschaft eine Rechtsverordnung abnicken, welche die
heute schon umfangreichen Karteien des Bundeskriminalamtes auf ein
rechtliches Fundament stellt.
Dabei weiß die Regierung schon seit anderthalb Jahren,
dass etwa die polizeiliche Datei "Gewalttäter Sport" rechtswidrig ist.
Verwaltungsgerichte hatten klargemacht, dass die Datensammlung ohne
entsprechendes Gesetz oder Verordnung keine wirksame Rechtsgrundlage
hat.
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Zu Beginn dieses Artikels muss ein
Geständnis stehen. Der Verfasser räumt ein, dass auch er
wieder viele Fernsehübertragungen von der Tour de France gesehen
hat. Nicht genug damit. Auch die Weltmeisterschaften der
Leichtathleten sind Teil seines passiven Sportprogramms. Ein
Sportinteressierter und praktizierender Breitensportler ist ohnehin
immer aktiv dabei.
Vor über 100 Jahren wurde die Tour de France nur zu einem Zweck aus
der Taufe gehoben: Das härteste Radrennen aller Zeiten, wie es ihre
Väter nannten, sollte die Auflage einer Zeitschrift, kurioser Weise
hieß die 'L´Auto', steigern. Und zwar dadurch, dass vorrangig durch
sie darüber berichtet wurde. Das Konkurrenzblatt 'Le Velo' stand
besser da, weil es über Radrennen berichtete, die es selbst
veranstaltete. Die Rechnung ging auf und nach dem Motto `Die Geister,
die man rief´ hätte schon damals klar sein müssen, wohin diese Art des
Marketings führen würde.
Ein paar Gedanken zum Freiburger Abschlußbericht der Expertenkommission
von Fred Kowasch
Für mich hat der Bericht ein paar Unstimmig- und Ungenauigkeiten. Die
Aussage des Kommissionvorsitzenden Dr. Hans-Joachim Schäfer: Matthias Kessler und Andreas Klöden hätten am 02.07.2006 in der
Freiburger Uniklinik (Abteilung Sportmedizin) im Keller Blutdoping
betrieben, ist nach Lektüre des Berichtes, nicht hinreichend
belegt. Als direkten Zeugen gibt es nur einen: Patrik Sinkewitz.
Es war eher eine Verlegenheitsgeste, weil die Kollegen gerade
beschäftigt waren. Der Griff zum Doping-Buch. Es stand da im Regal,
unter lauter Doping-Büchern, in der Doping-Redaktion des Westdeutschen
Rundfunks. DDR-Doping, damit beschäftigten sich andere. Ein kurzer
Blick ins Inhaltsverzeichnis, Leipziger Sprinterin, aha, wer wird das
wohl sein??
12.21: Nach 24 Tagen in der Parallelgesellschaft
wird es ein wenig dauern, im wahren Leben anzukommen. Ich denke, dass
ich mir morgen das MPC, den Water Cube und das Birds Nest noch mal in
Ruhe betrachten werde.
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Neben nie gelösten Rätseln wie: Schmeckte Raider besser als Twix?, Wie kam Al Bano zu Romina Power? oder warum fliegt Holland alle zwei Jahre in die Leitplanke?, ist der Verbleib des "Menden/Sieg" Banners ungeklärt...
19.06. Beim Deutschlandspiel auf der Autobahn (fred)
Einen guten Tip für all jene, die Staus und volle Autobahnen leid sind: einfach sich mal gegen viertel vor neun auf die Betonpiste schwingen. Am Besten gleich heute Abend. Da wird er wahr, der Traum des deutschen Rasers:
Also rede ich lieber über Sportjournalismus und Qualität.
Aber keine Sorge, ich werde Sie nicht mit
einem Manifest oder einer ähnlich gearteten Kampfschrift belästigen.
Ich werde auch keine 10 Gebote des kritischen Sportjournalismus
ausrufen. Ich halte nicht viel von derartigen Geboten. Niemand kann DEN
Journalismus oder DEN Sportjournalismus besser machen.
Die ARD, zwangsgebühren-finanzierter Kuschelsender, zeigte gestern Abend ausnahmsweise nicht Rummelboxen, sondern: Star-Biathlon mit Jörg Pilawa und Axel Schulz. Gewitzelt wurde auch über
Doping, natürlich: Etwa, als sich Pilawa - begleitet von Klängen der
Tatort-Musik - auf die Spur seiner Promis machte und Johann Lafer dabei
ertappte, wie er sich “unangekündigt, ohne sich abzumelden” aus dem
Trainingscamp entfernte. Skandal! Lustig! Öffentlich-rechtlich!
Star-Biathlon: dämlicher, armseliger und entlarvender hätte die
ARD-Woche wirklich nicht enden können.
30.04.2007 Schon seit Jahren gab es Gerüchte, was im Sportmedizinischen
Institut der Uni Freiburg geschehen soll. Vom flächendeckenden Doping
unter Anleitung der Teamärzte ist die Rede.
Gerüchte, Spekulationen, Wissen vom Hörensagen.
Konkrete Belege fehlen, kein Informant wollte offen darüber reden, sein
Gesicht zeigen. Nicht einmal verdeckt auspacken, unkenntlich gemacht vor der Kamera.In der Szene spricht
man nicht. Sonst fällt man irgendwann einmal vom Rad und landet im
Straßengraben. Wie 1999 Uwe Ampler, beim Schlußsprint der Deutschlandtour in seiner
Heimatstadt Leipzig. Ein paar Jahre vorher hatte er öffentlich über
flächendeckendes Doping beim Team Telekom berichtet.