22.11.2012
Euer Ehren ist sehr amüsiert - warum beim "Sachsensumpf-Prozeß" die Staatsanwaltschaft derzeit wenig begeistert ist.
13.11.2012
Puffgeschichten und Protestkarten. Oder: Journalisten wegen übler Nachrede vor Gericht. Mehr als fünf Jahre nach ihrem Bekanntwerden beschäftigt die 'Sachsensumpf-Affäre' immer noch die Öffentlichkeit und die sächsische Justiz.
Bereits in der letzten Woche stand eine ehemalige Prostutuierte vor Gericht, weil sie in einem ehemaligen Freier einen hohen Justizbeamten zu erkennen glaubte. Die Zeugin als Angeklagte. Über eine Frau, die sich erinnert und der deshalb wegen 'Verleumdung' der Prozeß gemacht wird.
Im Mai 2007 wurden die Verfassungsschutzakten in Teilen öffentlich. Danach gab es viel öffentliche Aufregung, zwei Untersuchungsausschüsse beschäftigten sich mit der 'Sachsen-Affäre'.
interpool.tv hat im Juli 2007 Akten zur sogenannten 'Sachsen-Affäre' publiziert. In den Akten geht es unter anderem um den "Verrat strafprozessualer Maßnahmen", "Besitz von Kinderpornographie" und "Erkenntnisse zu Verbindungen der Leipziger Stadtverwaltung zur Rotlichtszene". Dies sind 'Akten der Zeitgeschichte', die unser Einschätzung nach an die Öffentlichkeit gehören. Sie hat ein Anspruch darauf, die viel zitierten Akten auch im Originaltext zu lesen.