Triathlon - Wie ein Jedermann zum 'Finisher' werden kann

triathlonstart  2008Einmal ins Ziel kommen, ein 'Finisher' werden. Dies ist möglich, genau 2016. in dieser Saison. Momentan laufen überall die Anmeldungen, es gibt noch genügend Startplätze in dieser Saison. Zum Beispiel in Reken, Kallinchen, Ratingen - um nur ein paar zu nennen. Hier kann man sich einmal versuchen, zum 'Finisher' werden. Hier wird der sogenannte Schnuppertriathlon (0,2/0.3 Schwimmen - 10-13 km Rad - 2,5 bis 4 km Laufen) angeboten.

Ein wenig Sport sollte man bisher allerdings schon gemacht haben. Wer für sich allein 200 Meter Schwimmen kann, kürzlich mal drei bis fünf Kilometer gelaufen ist und mit dem Rad zur Arbeit fährt oder regelmäßig durch die Stadt crosst - dem winkt 2016 noch ein begehrtes Finisher-T-Shirt oder eine Medaille. Allerdings: ohne 'Biss' geht es nicht!!

Ihr könnt euch auch an längeren Distanzen versuchen. Mehr als eine Badehose (Bikini oder Badeanzug), ein Rennrad (zur Not auch mit Einkaufkörbchen) und ein paar Turnschuhe (nicht abgelatscht) braucht man als Anfänger nicht. In den nächsten Wochen wollen wir euch ein wenig mit den Grundlagen vertraut machen. Wie könnt ihr in diesem Jahr noch erfolgreich einen Triathlon bewältigen. Was ist notwendig an Training, worauf kommt es in der Wettkampfvorbereitung an? Und: wie steht man den finalen Tag erfolgreich durch?!

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Mein erster Triathlon: Frodeno, Sinnfragen und das erste Mal

jenna_triathlon_2011

von Jenna Zita Günnewig

Warum mache ich das? Warum springe ich am frühen Sonntagmorgen in ein dunkelgrünes, kaltes Hafenbecken? Auf dem Ponton des Düsseldorfer Medienhafens, Minuten vor dem Start stelle ich mir Sinnfragen. Die gelbe Badekappe sitz irgendwie nicht, meine Füße sind Eisklumpen und die Konkurrenz brabbelt aufgeregt vor sich hin. Ich trage Bikini, 130 andere Neoprenanzug.

Ich weiß weder, ob ich rechts oder links um die viel zu weit entfernt scheinenden Bojen schwimmen, noch wie viele Runden ich irgendwann später mit meinem Fahrrad drehen soll. Der Wettkampfbesprechungs-Mann brüllt etwas von „zwei Laps“, die Frau neben mir glaubt an drei und ich war optimistisch davon ausgegangen, dass wir nur eine Runde fahren müssen.

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Triathlon Check - Veranstaltungen unter der Lupe

reken4Reken - Der besondere Wettkampf
(letzter Check 2015)
Distanz: 0,3/13/4
(zweites Wochenende im August)

positiv: zuschauerfreundlich; von der Strecke her das Richtige zum Trainieren; konsequent verweigert man sich dem nationalen Triathlonverband; professionelle und sehr freundliche Veranstalter
negativ:
Nix gefunden.

Strecke:

Reken ist besonders. Und das liegt nicht nur am Startgeld von 5 (ja, richtig gelesen) fünf Euro. Das gibt es sonst nirgendwo in der Bundesrepublik. Für das 300 Meter Schwimmen wird das öffentliche Baden mal kurz für zehn Minuten unterbrochen. Alles regelt sich wie von selbst.  Links die Krauler, inderMitte die, die Stilart wechseln, rechts die Brustschwimmer. Die Wechselzone liegt gleich daneben. Die Radstrecke ist anspruchsvoll und nicht gesperrt. Wie auch, bei diesem Startpreis. Da kann schon mal eine Hochzeitsgesellschaft den Weg kreuzen, ein paar Autos überholen. VORSICHT! Die Laufstrecke ist irre. Drei Kilometer gehts auf Asphaltwegen hoch, dann einen Kilometer bergab. Zum Schluß warten dann noch 25 Steinstufen und ein Veranstalter, der einem nach dem Ziel persönlich gratuliert. Diesen Wettkampf sollte man einmal im Triathlonleben gefinisht haben!!

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Mein erster Triathlon: Anno '84 in Essen

triathlon essen 84 foto schwimmenFred Kowasch, manchmal gehst Du einem ganz schön auf die Nerven! Das habe ich aber erst festgestellt, als ich merkte, wie lange ich suchen musste, um Dir deinen Wunsch nach einer Geschichte über meinen ersten Triathlon erfüllen zu können. Denn der war am 26. August 1984.

Aber Fred kann man schwer etwas abschlagen; er ist unglaublich hartnäckig.

Nun gut, das hast Du jetzt davon. Da musst Du durch. Du und die hoffentlich nur paar Besucher Deiner Internetseite ....

Ein paar Zuschauer gab es auch anlässlich meines ersten Triathlons in Essen. Und ein paar Offizielle, die weniger Spaß hatten. Als es hieß: 'Alle ins Wasser!´ sagte ich den hohen Herren, dass ich mich jetzt ins nasse Element begeben wolle, aber meine Einsprünge nie so elegant gelängen und sie womöglich nass werden könnten. Irgendwie haben sie mich nicht verstanden und sind stehen geblieben. Das hatten sie davon. Aber es war ja August und ziemlich warm. Veranstalter Ernst Peter Berghaus meinte nur, ich hätte sie ja gewarnt. Das Schwimmen verlief dann reibungslos. Wie man am Fotodokument feststellt, beherrsche ich den hohen Ellenbogen der Kraultechnik besser als den Köpper vom Beckenrand.

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Jedermannrennen im Selbsttest : Im Nacken der Besenwagen (Rund um Köln)

Rund um Köln ist bekannt dafür, dass es im Bergischen Land hoch und runter geht. Deshalb ist das Tempolimit von 25 km/h für die 69 km (bei 460 Höhenmetern) und 28 km/h für die 127 Km (bei 1370 HM) durchaus sportlich.

Nach dem Start gehts es erst einem flach am Rhein entlang, dann über die Mühlheimer Brücke ab ins Bergische Land. Bis zum ersten Anstieg bei Kilometer 22 (hinter Odental) kann man so schön den Schnitt hochhalten. Dann warten 160 Höhenmeter. Am Anfang durchaus knackig, kann dies den Kilometerschnitt von über 30 durchaus ordentlich nach unten treiben. Wer dann noch das 'Glück' hatte, vom Beginn an in der letzten Startgruppe zu fahren, spürt ihn schon im Nacken: den legendären Besenwagen. Ich sage euch: es ist kein schönes Gefühl ....

"Der Besenwagen ist heute aber schnell" rufe ich während der Abfahrt zu einem Radfahrer neben mir. "Wundert mich auch" schreit der zurück. Da hat uns die Wagenkolonne schon überholt. Trotzdem: kein Grund zur Panik. Bei km 34 kommen die zwei Stunden vor uns gestarteten Jedermänner (127 km) mit auf die Strecke und die Autos mit dem Schild Schlußwagen halten erst einmal an. Zeit gewonnen, uff. Jetzt geht es erst einmal locker die Abfahrt hinunter. Zeit, sich ein Kohlenhydratgel in den Rachen zu schieben. Denn gleich kommt er: der ekligste Berg auf der Strecke. Über 60 Höhenmeter auf einer Länge von einem halben Kilometer. Da sollten die Oberschenkel nicht vorher schon schmerzen ....

"Hilfe! Kannst Du mich mal halten!!" Neben mir ist gerade einer kurz davor, auf den Ashalt zu knallen. So steil ist es. Meint er mich? Ein Zuschauer hilft ihm. Ein paar andere sind schon abgestiegen. Ich fahre Schlängellinien, frage - trotzdem - gutgelaunt ein paar Zuschauer nach einem Bier. "Ein Glas Sekt kannst Du kriegen ...."  Schon bin ich vorbei, kurz danach oben angekommen. Gut, wenn man die Strecke kennt. Im letzten Jahr bin ich hier noch auf Radschuhen hochgegangen.  

Das ich auf der folgenden Abfahrt - wie beim letzten Jahr - fast aus der engen Rechtskurve fliege ("So eine S.....") geschenkt. Denn jetzt wartet sie, die legendäre Auffahrt zum Schloß Bensberg. Zweihundert Meter Kopfsteinpflaster - dass rüttelt einen ganz gut durch. Links und rechts schreien Rentner. "Los!", "Du schaffst es!", "Nicht absteigen!".

Mit dem Kopfsteinpflaster ist der härteste Teil der Strecke geschafft. Die letzten 25 Kilometer geht es flach zurück nach Köln. Das Wetter ist mit 20 Grad ideal. Ein wenig nieselt es zunächst noch. Gegenwind gibt es kaum. Es läuft ausgesprochen gut, denke ich, während ich das großen Kettenblatt aufgelegt habe. Einen nach dem anderen überhole ich, im Ziel bin ich gut elf Minuten schneller als im Vorjahr. Das Schönste: der Besenwagen ist weit und breit nicht mehr zu sehen.

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Radeln auf Mallorca: Abfahrt von Sant Salvador

Radeln auf Mallorca. Dazu gehört - irgendwann - auch mal der fünf Kilometer lange Aufstieg hinauf zum Kloster Sant Salvador bei Felanitx. 360 Höhenmeter mit 20 Kehren, Steilstücke von über 15 Prozent. Einer der härtesten Anstiege auf der Insel. Oben angekommen, lockt eine wunderbare Aussicht. Und die rasende Fahrt ins Tal. Verwegene - und geübte Radler - kommen hier schon mal auf mehr als 70 Stundenkilometer.

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Webvideo: Unterwegs mit russischen Hooligans in Marseille (11.06.2016)

14.06.2016
150 russische Hooligans ziehen mit dem Lied 'Katjuscha' vor dem EM-Spiel gegen Endland ungestört durch Marseille. Sie verletzten mehrere Engländer schwer, hinterlassen eine Spur der Gewalt. Der französischen Polizei kann nicht einen von Ihnen festzunehmen. Zwei Tage später findet sich im Internet ein Video, dass dieser Vorfälle aus der subjektiven Sicht der Schläger darstellt. Mit einer Gopro gefilmt, flott geschnitten und mit Musik unterlegt. Nicht einmal die Gesichter wurden verfremdet. Eigentlich bestes Material für die Ermittlungsbehörden. Die russischen Hooligans müssen sich sehr sicher fühlen ....

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Klare Kante: Die EM der Hooligans

von Fred Kowasch

12.06.2016
Hooligans sind Teil des Fußballs. Das waren sie schon immer. Wer anderes behauptet, lügt sich und den Chips kauenden Konsumenten in die Tasche. Dass es diesmal besonders heftig ist, war zu erwarten. Die WM in Frankreich sind ihre Festspiele. Diesen Höhepunkt lassen sie sich nicht nehmen.

Bessere Bedingungen - wie diesen Sommer in Frankreich - kann es für sie nicht geben. Ein Gastgeber, der komplett überfordert ist. Dessen Polizei, von wochenlangen Strassenschlachten gezeichnet und mürbe gemacht worden ist. Die, beim Blick auf den IS-Terror, das Thema Hooligans wohl nicht ernst nehmen konnte oder wollte. Wie anders ist es zu erklären, dass beim Spiel zwischen Russland und England kein Pufferblock gebildet, Spezialpolizisten - die diesen Namen auch verdienen - zur Stelle waren?



Hinzu kommt ein Veranstalter, der führungslos ist. Die UEFA kann ein solches Turnier derzeit nicht schultern. Ihre Ausschlussdrohungen gegen Russland und England: nicht mehr als ein Placebo. Wer macht schon sein eigenes Millionenbuisness kaputt?!

Die EM hat gerade erst begonnen. Die Fights der Hooligans auch. Da kann man noch so sehr lamentieren: "Diese Bilder wollen wir aber nicht sehen ...." Ihr werdet sie sehen müssen. Jeden Tag, zur jeder Stunde. Und dass wahrscheinlich fünf Wochen lang.

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sport inside: Rechte Hooligans - Kampftruppe gegen die Antifa

SPORT INSIDE (28.02.2016 - 22:15 UHR - WDR) - HIER gehts zum Film!

Die Hooligan-Szene radikalisiert sich zusehends. Fanszenen eigentlich zerstrittener Vereine laufen gemeinsam als selbsternannte Patrioten mit bei Pegida-Kundgebungen. Experten sehen eine neue Dimension der rechten Politisierung der Szene. (Text WDR)
HogeSa2c
Screenshot: Hooligans bei der wöchentlichen Demonstration von Pegida-NRW in Duisburg (14.12.2015)

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